Democratia Europaea

Die Kampagne für die europäische Demokratie ist eine (neue) unabhängige Informationskampagne und Lobby mit dem Ziel das Europäische Parlament in Straßburg zu halten. Nicht aus egoistischen Interessen Straßburgs, sondern im Namen einer besseren europäischen Demokratie, der demokratischen Dezentralisation Europas, zur Stärkung des positiven Bildes der Europäischen Union und generell, für den erfolgreichen Aufbau Europas, das seit dem Scheitern der Konstitution außer Atem ist.

Die Kampagne wird von der am 5. Februar 2007 in Straßburg gegründeten Vereinigung „Für die europäische Demokratie“ getragen, und dort gerade beim Registergericht eingetragen.

Die Kampagne „Démocratie Européenne – European Democracy – Europäische Demokratie“ hat zum Ziel:

• Europa den Bürgern näher zu bringen, durch Dezentralisation und Gewaltenteilung, d.h. die 3 bestehenden Hauptstädte beizubehalten (Straßburg für die Gesetzgebung, Brüssel für Verwaltung und Vollziehung und Luxemburg für die Rechtsprechung).

• das Europäische Parlament als Symbol der europäischen Demokratie in Straßburg zu halten und zu stärken, damit das Parlament sein eigenes Territorium hat und nicht im politischen und sprichwörtlichen Schatten des Europäischen Rats, der Europäischen Kommission (und nebenbei auch noch der NATO) steht

• Einsparungen zu erreichen, indem die Aktivitäten des Parlaments (von Brüssel) auf Straßburg zurückverlegt werden, womit die monatlichen Reisen aufhören

• eine Mehrheit der Europäischen öffentlichen Meinung von der Rechtmäßigkeit unserer Argumente zu überzeugen, Bedingung dafür, dass sich Politiker von der zentralisierenden Pro-Brüssel-Tendenz Europas verabschieden

• zu überzeugen, dass Versöhnung, wie sie Straßburg für die französisch-deutsche Versöhnung verkörpert, auch heute in einer durch Kriege, Terrorismus und Völkermorde erschütterten Welt noch ein zeitgemäßer und wichtiger Wert ist.

• die Idee zu unterstützen, dass Europa große Verantwortung trägt, den Frieden, die Justiz, die Demokratie und die Menschenrechte in der Welt zu fördern, und dass Bedingung dafür ist, dass diese Verantwortung politisch stark und moralisch legitimiert ist, was nicht erreichbar bleibt, wenn alles in Brüssel zentralisiert wird, das zudem unter einem schlechten Ruf steht

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